Weitere Methoden, Spielautomaten zu manipulieren

Dachten Sie, wir wären damit fertig, Ihnen die Tricks und Kniffe zu zeigen, wie man das System austrickst? Nun, es stellt sich heraus, dass es noch jede Menge Slot-Tricks gibt, aus denen unsere ursprüngliche Liste stammt – denn der menschliche Verstand ist nichts, wenn nicht erfinderisch! Werfen Sie einen Blick auf weitere Slot-Tricksereien und staunen Sie darüber, was Menschen versucht haben, um Lady Luck dazu zu bringen, für sie auszuzahlen. Und denken Sie außerdem daran, dass keines dieser Hacks heute noch funktioniert und Glücksspiel immer auf Glück, Zufall und zufälligen Ergebnissen beruht. Sorry, nicht sorry.
Piano Wire
Es klingt nach einem alten System aus den frühen Tagen der Spielautomaten, doch tatsächlich wurde dieser Slot-Betrug noch in den 1980er-Jahren verwendet (wir sind überzeugt, dass das erst vor 20 Jahren war, und niemand kann uns etwas anderes erzählen). Wer hätte das gedacht – alles, was man zum Gewinnen an Slots brauchte, war ein Klavierdraht, ein Team von Spielern und ein wenig Einfallsreichtum.
Wie genau funktionierte das also? Nun, 1982 machte sich ein Team von Slot-Betrügern mit einem Ziel auf den Weg – einen Spielautomaten im Caesars Boardwalk Regency Casino in Atlantic City auszutricksen. Indem sie die Maschine öffneten und 20-Zoll-lange Klavierdrähte in den Mechanismus einführten, konnte das Team an den Drähten ziehen und die Walzen manipulieren.
Wie durch ein Wunder funktionierte der Trick tatsächlich und brachte einen Jackpot von 50.000 $! Leider wurde der gesamte Coup auf Kamera festgehalten, und der erfolgreiche Spieler wurde verhaftet, noch bevor er überhaupt nach draußen kam. Was hören wir da? Es ist immer dasselbe alte Lied – die Bank gewinnt immer.
Top-Bottom-Joint
Hier ist nun etwas, das wir nie als Slot-Betrug betrachtet hätten, und ehrlich gesagt muss man es gesehen haben, um es zu glauben. Bekannt als „top-bottom“ joint, war dieses raffinierte Werkzeug in den 70er- und 80er-Jahren bei Betrügern sehr beliebt und konnte, klug eingesetzt, zu enormen Slot-Auszahlungen führen.
Im Grunde bestand ein top-bottom joint aus zwei Teilen: Der obere Teil war eine Metallstange, deren Ende in die Form des Buchstabens Q gebogen war, und der untere Teil war ein langer Draht. Indem sie den oberen Teil des Werkzeugs in den Münzschlitz und den unteren Teil in den Münzkanal einführten, konnten Betrüger den Spielautomaten blockieren und ihn dazu bringen, alle Münzen auszuspucken. Nicht schlecht für ein paar Minuten Arbeit – aber auch ein Betrug, der aufflog und schließlich obsolet wurde. Mit diesem Joint ist Schluss mit dem Betrug!
Hacking
Natürlich kommen wir irgendwann zum eigentlichen Hacking – überraschend ist nur, dass es bis in die 2000er-Jahre dauerte, bis dieser Betrug auftauchte. Tatsächlich war der Hack so raffiniert, dass er zunächst nicht einmal sofort auffiel – erst durch entsprechende Meldungen an die Spielautomatenhersteller Novomatic und Aristocrat Leisure bemerkten sie, dass ihre Geräte häufiger auszuzahlen schienen, als sie programmiert waren.
Wurde ein illegales Computerprogramm hochgeladen, um die Geräte zu stören und häufigere Auszahlungen auszulösen? Die Antwort ist in Wirklichkeit viel einfacher. Mit nichts weiter als seiner Denkleistung hatte ein Computerhacker namens „Alex“ die Codes geknackt, die sowohl in einem Novomatic-Spielautomaten als auch in einer Aristocrat Mark IV-Maschine verwendet wurden.
Mit diesem Insiderwissen entwickelte er ein Computerprogramm, das ihm genau verraten sollte, wann er zum Gewinnen die „Spin“-Taste drücken musste. Nachdem er ein Team von Spielern um Hilfe gebeten hatte, konnte Alex die beste Zeit zum Drücken der Taste bis auf die Millisekunde bestimmen, und nachdem er das Programm auf den Handys seines Teams installiert hatte, machte er sich daran, Kasse zu machen.
Auch wenn es wie der perfekte Betrug klingt, fiel ein Teammitglied rasch dem Sicherheitspersonal des Casinos auf, weil es sein Telefon nah an die Spielautomaten hielt und die Spin-Taste nur in bestimmten Abständen drückte, und er wurde schnell festgenommen. Alex selbst wurde nie geschnappt, doch einige seiner Mitspieler schon, und Casinos auf der ganzen Welt kennen den Trick inzwischen. Und da Mathe in der Schule nie unsere Stärke war, bleiben wir lieber bei der bewährten Methode, einen legalen Einsatz zu platzieren, um zu gewinnen. So ist es viel sicherer und deutlich angenehmer!
Viel Spaß beim Drehen 🙂
