Neue Umfrage von GambleAware zum verantwortungsvollen Spielen veröffentlicht

Glücksspiel soll Spaß machen, ist aber auch eine ernste Angelegenheit. Und genau darum geht es bei GambleAware. Besonders wenn es um verantwortungsbewusstes Spielverhalten geht. Deshalb gibt es Glücksspielaufsichtsbehörden. Sie beobachten Trends und Verhaltensweisen und bieten Spielern, deren Glücksspiel problematisch wird, Lösungen und Leitlinien an.
Eine solche Organisation ist GambleAware. Die führende britische Initiative für verantwortungsbewusstes Glücksspiel widmet sich Aufklärung, Behandlung und Prävention von problematischem Glücksspiel. Zuletzt veröffentlichte GambleAware die Ergebnisse einer im November 2023 von YouGov durchgeführten Umfrage, die auf den Antworten von 18.178 Erwachsenen aus Großbritannien basiert.
Wie sieht problematisches Glücksspiel im Vereinigten Königreich also aus? Den Umfrageergebnissen zufolge wird geschätzt, dass mindestens 1,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Haushalten aufwachsen, in denen problematisches Glücksspiel ein Thema ist. Ein Faktor, der dazu führt, dass diese Kinder später selbst viermal häufiger dieselben Verhaltensmuster übernehmen.
GambleAware ist wichtig
Außerdem ist auch das Thema der Langzeitfolgen von Glücksspiel aufgekommen. Gemeint sind die Auswirkungen, die problematisches Glücksspiel weiterhin auf Spieler hat, die mit dem Spielen aufgehört haben – vor allem auf ihre körperliche und finanzielle Gesundheit.
Vor diesem Hintergrund: Was können wir tun, um problematisches Glücksspiel zu verhindern, bevor es überhaupt beginnt? Zunächst einmal braucht es eine Änderung der Regierungspolitik. Genau dafür setzt sich GambleAware aktiv ein. Die Organisation ruft politische Entscheidungsträger dazu auf, die „Normalisierung von Glücksspiel im Alltag“ zu berücksichtigen und Kinder und junge Menschen besser zu schützen.
Mehr Einschränkungen
Darüber hinaus fordert GambleAware auch Beschränkungen für TV-Werbung, strengere Warnhinweise in der Glücksspielwerbung und ein Verbot von Glücksspielwerbung bei Großveranstaltungen.
„Die heute in unserer Treatment and Support Survey veröffentlichten Zahlen verdeutlichen die Auswirkungen der Normalisierung von Glücksspiel in der Gesellschaft auf Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften“, sagt Zoë Osmond, Geschäftsführerin von GambleAware.
„Die Forschung zeigt einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen früher Konfrontation mit Glücksspiel in jungen Jahren und dem Risiko von Schäden im späteren Leben. Und sie zeigt zum ersten Mal, welche langfristigen Auswirkungen solche Schäden haben können. Glücksspielschäden können jeden treffen. Deshalb ist es so wichtig, das damit verbundene Stigma abzubauen. Und die Menschen zu ermutigen, sich zu melden und über Glücksspielschäden zu sprechen.“
Die Förderung verantwortungsbewussten Spielverhaltens ist wichtig. Deshalb freuen wir uns, dass Organisationen wie GambleAware existieren. Sie sorgen dafür, dass Menschen geschützt werden, und tragen dazu bei, die Branche zu einem positiven, einladenden Raum zu machen.
