Der ungewöhnlichste Glücksbringer – Teil Zwei.

Wir sind zurück mit dem ungewöhnlichsten Glücksbringer und noch mehr originellen Wegen, Lady Luck dazu zu bringen, euch wohlgesonnen zu sein. Falls ihr in unserem letzten Artikel nichts gefunden habt, keine Sorge. Wir haben noch viele weitere seltsame Talismane und Glücksbringer, woher die kamen!
1. Karpfenschuppen als Glücksbringer….
Ein Karpfen ist doch ein Fisch, den man isst, oder? Warum sollte man seine Schuppen aufbewahren, und warum sollten sie Glück bringen?
Nun, zuerst solltet ihr wissen, dass Karpfen an Heiligabend tatsächlich eine beliebte Tradition in Mittel- und Osteuropa ist. Es ist ein fleischloses Gericht, das viele Christen essen, um den letzten Tag des Adventfastens zu feiern. Und man sagt ihm außerdem nach, dass es Glück bringt.
In Ländern wie Polen, Österreich und Deutschland geht man noch einen Schritt weiter und bewahrt den Weihnachtskarpfen 2 bis 3 Tage zuvor in der Badewanne auf. So bleibt der Fisch möglichst frisch. Nach dem Heiligabendessen sammeln manche die Schuppen als greifbares Symbol für Glück und gutes Gelingen im kommenden Jahr.
Karpfenschuppen sind sicher leichter zu bekommen als manche der Glücksbringer, die wir euch beim letzten Mal vorgestellt haben, nur beim Geruch sind wir uns nicht so sicher. Aber wenn euch das nicht stört, nur zu. Hier ist nichts Fischiges, nur Glück und gute Vibes.
2. Fumsups als Glücksbringer…
Wassup? Eher ‚Daumen hoch‘, denn genau das ist ein Fumsup. (Daumen hoch, Fumsup – versteht ihr?)
Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, Großbritannien und Australien entstanden, waren Fumsups winzige Figuren von Puppen, die mit jeder Hand den Daumen hoch zeigten. Die Körper der Puppen bestanden aus Metall, während ihre Köpfe aus Holz gefertigt waren. So hattet ihr die Gelegenheit, auf Holz zu klopfen und euch noch mehr Glück zu sichern. Außerdem wurden sie Soldaten im Ersten Weltkrieg als Glücksbringer geschenkt. Manche trugen sogar vierblättrige Kleeblätter auf dem Kopf, für noch mehr Glück und positive Energie. Wir wissen nicht, wie leicht ihr einen originalen Fumsup findet, den ihr mit euch herumtragen könnt. Aber mit einem Daumen-hoch-Bild auf eurem Laptop oder Handy macht ihr nichts falsch. Oder ihr gebt euch einfach ab und zu selbst den Daumen hoch. Was immer funktioniert! Ein echter Glücksbringer.
3. Skarabäen
Alles, was wir über Skarabäen wissen, ist, dass sie uns im Brendan-Fraser-Film The Mummy von 1999 total das Gruseln gelehrt haben. Aber offenbar sind sie auch Glücksbringer. Zumindest dann, wenn sie nicht gerade Kot fressen und Grabräuber töten.
Apropos Kot: Genau das fanden die alten Ägypter an Skarabäen so faszinierend. Sie beobachteten, wie die Käfer ihren Dung durch die Wüste rollten, eine Bewegung, die sie mit dem Weg der Sonne über den Himmel verglichen. Daraus setzten sie Skarabäen mit dem Sonnengott Khepri gleich. Von da an galten sie ganz für sich genommen als Glückssymbole. Heute findet man sie in der Schmuckgestaltung immer noch als Symbole für Glück und Wohlstand. Wenn ihr also Käfer mögt, wollt ihr euch vielleicht eine Halskette oder ein Armband als persönlichen Glücksbringer kaufen. Versucht dann aber bloß nicht, ein altägyptisches Grab auszurauben – ihr seid gewarnt.
Das sollte mehr als genug sein, um Lady Luck und ihre Gunst auf eure Seite zu ziehen. Probiert eine oder mehrere unserer Glücksbringer-Ideen selbst aus und seht, ob sie euch dem lebensverändernden Jackpot, den ihr verdient, näherbringen können!
