Wie man bei Slots „schummelt“: Teil 2

6. Magnet-Manipulation
Es klingt fast unglaublich – mit einem Magneten bei Slots zu schummeln. Doch auch wenn diese Methode angesichts der heutigen Slot-Technologie völlig veraltet ist, war es in den frühen Tagen des Spielautomaten-Spiels durchaus möglich, das System mit nichts weiter als einem einfachen Magneten auszutricksen.
Wie? Nun, da ältere Spielautomaten aus Metall gefertigt waren, konnte ein Magnet helfen, die Walzen so zu beeinflussen, dass sie eine Gewinnkombination erzeugten. Betrüger ließen die Walzen laufen und nutzten dann den Magneten, um sie weiterlaufen zu lassen, bis genug Symbole auf einer Gewinnlinie erschienen, damit der Automat auszahlt. Ganz einfach! Es war vielleicht nicht so komplex wie das Umprogrammieren von Computerchips, aber äußerst wirkungsvoll und in den 1960er-Jahren mit großem Vorteil im Einsatz.
Heute erreicht man mit einem Magneten im Casino nicht viel – auch wenn man damit möglicherweise gerade lange genug die Aufmerksamkeit eines Kellners auf sich zieht, um etwas zu trinken zu bestellen. Was den Slots-Jackpot betrifft, den musst du dir selbst verdienen!
7. Software-Fehler
Vergiss die Störungen in der Matrix – einige Betrüger versuchen seit Jahren, Softwarefehler in Slots zu ihrem Vorteil zu nutzen. Allein durch das Spielen verschiedener Muster in dem Versuch, den Spielautomaten zu verwirren, konnten Spieler einen Softwarefehler auslösen und den Automaten dazu bringen, auszuzahlen.
Während viele Trickbetrüger mit diesem Schema erfolgreich waren, werden Softwarefehler heute deutlich ernster genommen und sogar als Grund herangezogen, legitime Jackpot-Gewinne zu verweigern, wenn sie infolge eines Fehlers entstanden sind. Versuche nicht, die Software auszutricksen, und zähle deine Hühner nicht, bevor sie geschlüpft sind.
8. Lichtstäbe
Es klingt vielleicht wie aus Star Wars (auch wenn das eher ein Lichtschwert ist), aber Lichtstäbe wurden mit großem Erfolg beim Schummeln an Slots eingesetzt. Und der Meister der Lichtstäbe? Ein gewisser Tommy Glenn Carmichael, auch bekannt als der „Pate der Spielautomaten-Betrüger“.
Anstatt mit einem Zauberstab seine Jackpot-Wünsche wahr werden zu lassen, nutzte Carmichael stattdessen einen Lichtstab – ein Gerät, das die optischen Sensoren von Spielautomaten blendete, sie dadurch über die Anzahl der eingeworfenen Münzen verwirrte und folglich nicht mehr wusste, wann oder wie viel auszuzahlen war. Mit seinem Lichtstab in der Hand blendete Carmichael die Spielautomaten und brachte sie dazu, enorme Summen für nur einen kleinen Einsatz auszuzahlen.
Mit seinem genialen Gerät machte sich Carmichael in den Casinos an die Arbeit und brachte sie dazu, mehr als 10.000 Dollar pro Tag auszuzahlen – bis er schließlich 1996 und dann erneut 1998 gefasst wurde. Obwohl Carmichael Vegas verlassen hatte, um in Atlantic City neu anzufangen, waren die Casinobehörden dort bereits auf seine Tricks vorbereitet, trennten ihn von seinen illegalen Jackpot-Gewinnen und verurteilten ihn zu Gefängnis und Bewährung.
Auch hier gilt: Mit den Fortschritten in der Slot-Technologie sind Lichtstäbe heute beim erfolgreichen Schummeln an Slots nicht mehr nützlich – auch wenn wir hoffen, dass Carmichael irgendwann das Licht sah und auf Nummer sicher spielte.
9. Affenpfoten
Mit Tommy Glenn Carmichael sind wir noch nicht fertig – denn dieser gerissene Slots-Betrüger war nicht nur für die Idee der Lichtstäbe verantwortlich, sondern entwickelte auch einen Trick namens „money paw“.
Keine ausgeklügelten Lichtstäbe nötig – die monkey paw war im Konzept herrlich simpel. Sie bestand aus einer Gitarrensaite, die an einer Metallstange befestigt war, und wurde dann in die Lüftungsöffnung des Spielautomaten eingeführt und so lange bewegt, bis sie den Auslöseschalter des Automaten berührte. Ein Klick darauf, und die Münzjackpots rollten heraus.
Natürlich sind monkey paws heute veraltet, aber es ist schon irre, wie einfach und effektiv sie sein konnten – und welch genialer Kopf Carmichael beim Hacken des Systems war!
10. Geldscheinprüfer
Obwohl sich viele dieser Slots-Tricks als wirksam erwiesen, waren einige davon vielleicht nicht gerade besonders unauffällig. Es ist nicht so einfach, eine Gitarrensaite und eine Metallstange zu verstecken, wenn man versucht, einen Jackpot im Geheimen zu manipulieren. Deshalb wurden auch andere einfachere, unauffälligere Methoden eingesetzt – etwa Geräte zur Geldscheinprüfung.
Hier also kein Affentheater – stattdessen wurde ein kleines Gerät um einen 1-Dollar-Schein gelegt, um den Spielautomaten zu verwirren und ihn glauben zu lassen, dass ein 100-Dollar-Schein eingezahlt worden sei, statt nur eines 1-Dollar-Scheins. Wenn der Automat ihn akzeptierte, konntest du Einsätze im Wert von 100 Dollar mit minimalem Einsatz platzieren und hattest dadurch eine riesige Anzahl an Gratisdrehs und hoffentlich auch Gewinnchancen!
Auch wenn wir dich durch eine Reihe altbekannter Slots-Tricks geführt haben (und sogar einiges ausgelassen haben), ist es wichtig zu betonen, dass sich die heutige Slot-Technologie weit über all diese Betrugsmaschen hinausentwickelt hat – ganz gleich, wie simpel oder ausgefeilt einige davon gewesen sein mögen. Das gilt besonders für Online-Slots, bei denen dank des eingesetzten RNG-Algorithmus das Hacken oder Manipulieren praktisch unmöglich ist. Für dich bedeutet das völlige Sicherheit, komplett faires und zufälliges Spiel und rundum spannendes Slots-Spiel mit jedem Spin! Also keine Sorge wegen Betrug – sie gehören zur bunten Vergangenheit des Casino-Glücksspiels und bleiben dort. Setz einfach deine Einsätze und genieße es!
Viel Spaß beim Drehen 🙂
