Unibet vom UKGC zur Rechenschaft gezogen

Verantwortungsvolles Spielen ist uns sehr wichtig (auch Unibet), deshalb achten wir immer darauf, wenn Verbraucherschützer aktiv werden. Sie setzen sich im Namen der Spieler dafür ein, die Branche für uns alle sicherer zu machen. Genau das ist kürzlich passiert, als die UK Gambling Commission (UKGC) Unibet wegen seiner Prozesse zur Geldwäschebekämpfung und sozialen Verantwortung zur Rechenschaft zog.
Zusätzlich zu einer Geldstrafe von £10 million muss Unibet auch eine Prüfung durch einen Dritten durchlaufen, um sicherzustellen, dass die AML- und Glücksspielrichtlinien des Unternehmens den Branchenstandards entsprechen.
Was hat die Strafe und die anschließende Prüfung ausgelöst? Laut den Erkenntnissen der UKGC konnten Kunden, deren Konten vor 2023 geschlossen worden waren, neue Konten eröffnen und Wetten platzieren. Außerdem versagt das Kundensystem der Website dabei, einen Spieler zu kennzeichnen, der in weniger als drei Monaten mehr als £16,000 verliert. Dies führt zusammen mit unklaren Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden dazu, dass Unibet bestraft wird. Zum zweiten Mal seit dem Verstoß in Höhe von £2.9 million im Jahr 2023. Ebenfalls wegen AML- und sozialer Verantwortungspraxis.
Hier ist, was Unibet dazu sagt
John Pierce, Direktor für Durchsetzung der UKGC, erklärt: „Der Fall offenbarte gravierende Mängel in den Systemen zur Kundeninteraktion. Dazu gehörten Versäumnisse, eindeutige Anzeichen für Schaden zu erkennen und darauf zu reagieren. Dazu zählten Verbraucher, die innerhalb von Stunden oder Tagen nach der Registrierung Tausende verloren. Wiederholte Verstöße gegen Verlustlimits sowie Muster von Binge- und Hochgeschwindigkeits-Glücksspiel ohne angemessene Intervention.
„Es wurden auch erhebliche Mängel bei der Geldwäschebekämpfung festgestellt. Dazu gehörten Lücken in der Risikobewertung des Lizenznehmers, die zuvor gesperrte Konten mit Bezug zu Geldwäschebedenken nicht berücksichtigte, sowie fehlende Klarheit in der AML-Richtlinie hinsichtlich der Schwellenwerte für die Sorgfaltspflicht. Unibet hat hier Nachholbedarf.
„Führungskräfte müssen die Verantwortung für Compliance-Ergebnisse übernehmen und sicherstellen, dass die Lehren im gesamten Unternehmen verankert werden. Unterstützt durch strukturierte Berichterstattung und Aufsicht auf Vorstandsebene. Weitere aufsichtsrechtliche Maßnahmen bleiben möglich.“ Das ist eben Unibet.
Wir loben die UKGC für ihr Engagement für die Spielersicherheit. Und wir freuen uns darauf, künftig weitere Initiativen für verantwortungsvolles Spielen zu sehen.
